10 MW Großbatteriespeicher in Ettringen
03.04.2025
Eine allgemeine Visualisierung, wie die Batteriespeicher von Green Flexibility aussehen und in Ettringen umgesetzt werden sollen.
Bild: Green Flexibility
Mit der zunehmenden Einspeisung von Photovoltaik- und Windstrom ins Netz wächst der Bedarf an flexiblen Speicherlösungen, die Stromüberschüsse in großem Maßstab aufnehmen und bei Bedarf wieder abgeben können. Ein neues Batteriespeicherprojekt von Green Flexibility in Ettringen soll diese Aufgabe erfüllen, indem er Lastspitzen reduziert und zur Stabilität des regionalen Netzes beiträgt. Im Gebiet des Netzbetreiber Lechwerke Verteilnetz (LVN) wird ein 10-MW-Batteriespeicher mit 25 MWh Kapazität errichtet. Er speichert überschüssigen Strom aus erneuerbaren Energien und kann ihn gezielt einspeisen, wodurch er die Flexibilität im Stromnetz erhöht. Die Inbetriebnahme ist für Ende 2025 geplant.
Neben den klassischen Einsatzfeldern von Batteriespeichern wurde für dieses Projekt eine zusätzliche netzneutrale Nutzung im regionalen Stromnetz vereinbart. Damit soll sichergestellt werden, dass der Speicher nicht nur auf Signale des nationalen Marktes reagiert, sondern gezielt zur Stabilisierung der lokalen Netzinfrastruktur beiträgt. „Wir freuen uns, mit diesem Projekt erneut unter Beweis zu stellen, dass Batteriespeicher nicht nur eine wirtschaftliche, sondern auch eine netzunterstützende Lösung für die Energiewende sind. Die hervorragende Zusammenarbeit mit LVN zeigt, wie durch intelligente Speicherlösungen regionale Netze entlastet und erneuerbare Energien optimal genutzt werden können“, sagt Christoph Lienert, Co-Gründer und Geschäftsführer von Green Flexibility.
Auf Punkt-Fundamenten werden die Batteriecontainer platziert. Der Untergrund wird gekiest und hier in Immenstadt etwas erhöht aufgrund des Hochwasserschutzes.
Bild: Green Flexibility
Das Projekt in Ettringen ist ein weiteres Beispiel für die Strategie von Green Flexibility: Innovative, netzunterstützende Speicherlösungen an den richtigen Standorten zu realisieren mit den Netzbetreibern vor Ort. Mit dem Baubeginn in den kommenden Monaten und der geplanten Inbetriebnahme bis Ende 2025 wird das Projekt nach Angaben des Unternehmens einen wichtigen Beitrag zur sicheren und nachhaltigen Energieversorgung in der Region leisten.